Veränderungen der Mobilität bringen neue Herausforderungen mit sich

Soficos Analyse und Beobachtung von Markttrends zeigt, dass sich die Mobilitäts­anforderungen von Unternehmen aus vielerlei Gründen wandeln. Mehr Vorschriften und höhere Besteuerung sowie das Bedürfnis, Flottenkosten zu senken, führen dazu, dass für Unternehmen die Gesamtkosten der Mobilität (Total Cost of Mobility, TCM) wichtiger werden als die Gesamtkosten während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs (Total Cost of Ownership, TCO).

Unternehmen sorgen sich auch wegen zunehmender Verkehrsstaus und mangelnder Park­plätze aufgrund der Überbevölkerung in städtischen Gebieten sowie wegen Umwelt­problemen aufgrund von Kraftstoffemissionen. Diese Sorgen hängen typischerweise mit einem CSR-Programm (Corporate Social Responsibility) und dem Wunsch nach einem nachhaltigen Geschäftsmodell zusammen.

Infolgedessen untersuchen viele Unternehmen verschiedene Mobilitätsmodelle und eine höhere Nutzung flexibler Arbeitszeiten. Im Zusammenhang damit betrachten sie lieber den Einfluss der Mobilität aller Mitarbeiter, anstatt nur die Kosten von Firmenwagen zu berechnen.

Zugleich hat ein Auto für eine neue aufstrebende Generation weniger Wert im Sinne von Eigentum und Status: Sie betrachtet es mehr als nützliches Transportmittel. Sie sucht auch mehr Flexibilität, als ein einziges Auto bieten kann, und würde unterschiedliche Fahrzeuge für Wochenende, Urlaub oder die Fahrt zur Arbeit in Betracht ziehen.

Von einer Leasinggesellschaft zum Anbieter eines Mobilitätspakets

Jan Bouckaert, Head of Business Development des belgischen Unternehmens Sofico, sagte: „Wir sind überzeugt, dass diese Faktoren die Mobilitätsdynamik für Anbieter von langfristig vermieteten Wagen und für Leasingfirmen beträchtlich ändern. Diese müssen ihr Produkt­angebot überarbeiten und erweitern, um allen Anforderungen ihrer Kunden gerecht zu werden. Auf diese Weise bleiben sie der bevorzugte Partner, wenn es über das herkömm­liche Angebot von Firmenwagen hinaus um Mobilitätsdienstleistungen geht.

Sofico, dessen System hilft, um ca. 700.000 Fahrzeuge weltweit zu verwalten, hat analysiert, dass Großunternehmen für die breitere firmeninterne Nutzung insbesondere in Städten immer öfter nicht nur Carsharing in Betracht ziehen, sondern auch verschiedene Arten von Mobilitätspaketen, zu denen unter anderem Bahn- oder Busfahrten sowie die Nutzung von Fahrrädern und Motorrollern gehören.

Ebenso beurteilen sie die Vorteile von emissionsfreien elektrischen Fahrzeugen, die mit ihren geringeren Betriebskosten, aber höheren Kapitalkosten wahrscheinlich eher in städtischen Carsharing-Programmen als in herkömmlichen Fahrzeugflotten auftauchen.

„Die Verschiebungen bei der Mobilität stellen zwar eine Gelegenheit für eine Leasing­gesellschaft dar, mehr Kunden zu erreichen, weil alle Mitarbeiter und nicht nur Firmen­wagen­nutzer in Betracht kommen, aber sie ist auch eine Bedrohung ihres Geschäftsmodells, weil eventuell neue Mobilitätsanbieter auf den Markt drängen“, sagte Jan Bouckaert.

„Das Risiko für herkömmliche Leasinggesellschaften ist, nur Teil einer umfassenderen Mobilitätskette zu werden, anstatt die Richtung vorzugeben und das komplette Mobilitäts­programm ihrer Kunden zu verwalten“, fügt er hinzu.

Mobility powered by Miles

Sofico ist der Ansicht, Leasinggesellschaften dabei helfen zu können, Anbieter von Mobilitäts­paketen zu werden, und zwar mit neuen Funktionen seiner internetbasierten Miles-Softwarelösung, die speziell dafür entwickelt wurde, Leasing- und Flottenmanagement­gesellschaften zu helfen, die Flotten ihrer Kunden effektiver zu verwalten.

Durch seine flexible Definition des Produktangebots und sein leistungsstarkes Rechenmodul kann Miles Mobilitätsverträge mit einer Mischung aus verschiedenen Mobilitätsarten verwalten, darunter Firmenwagen, Zug oder Bus, Fahrrad oder Motorroller, Mietwagen für Alltag und Urlaub, Taxifahrten und Carsharing. Die Kapazität zur Berücksichtigung weiterer Möglichkeiten ist vorhanden. Miles verwaltet auch nutzungsabhängige Zahlungskonzepte.

Da ein Firmenwagen in den meisten Fällen Teil des Pakets sein wird, bleiben die hervorragenden Funktionen von Miles für die Finanzierung von Anlagegütern und das Flotten­management wichtig. Sie werden ergänzt durch die flexible Integration neuer Mobilitäts­dienstleistungen in Verträgen, die immer häufiger auf den Fahrer ausgerichtet sind. Mit Miles spielt Sofico eine entscheidende Rolle bei der Integration von Back-end-Lösungen bei Anbietern von Mobilitätspaketen, denn Miles konsolidiert die wachsende Zahl von Finanzströmen im Zusammenhang mit verschiedenen Mobilitätsdienstleistungen in Service­pakete und Budgets, die auf die Bedürfnisse von Firmen und Mitarbeitern zugeschnitten sind.

Fahrzeugpoolmanagement ist ein anderer wichtiger Entwicklungsbereich bei Miles. Diese Funktion ermöglicht es, Fahrzeuge in Fahrzeugpools zu verwalten, die dem Flottenkunden entweder gehören oder die er extern geleast hat. Diese Fahrzeuge können mehrere Benutzer pro Tag haben und an verschiedenen Standorten genutzt werden.

Da Carsharing beliebter wird und in den Mobilitätsmix von Unternehmen Einzug hält, ist die effiziente und effektive Verwaltung von Fahrzeug- und Fahrerpools von Unternehmen eine Schlüsseldienstleistung, die eine Leasinggesellschaft ihren Kunden anbieten kann. Miles verwaltet diese hohe Komplexität für verschiedene Kundenstandorte und kann Fahrer­reservierungen, -aufträge und damit zusammenhängende Aspekte handhaben.

Zu Gebieten, die in Zukunft weiterentwickelt werden sollen, gehören die Identifizierung und Aufzeichnung einzelner Fahrten von Mitarbeitern, mehr Schnittstellen mit örtlichen Mobilitäts­anbietern, eine verbesserte Unterstützung von Elektrofahrzeugen und die Integration in die Lohn- und Gehaltsabteilung oder ins Backoffice von Kunden.

Außerdem sieht Sofico künftig mehr Miles-Funktionen für Smartphones und Tablet-PCs vor, die Fahrer unterwegs selbst nutzen können. Mithilfe von Eigenschaftsleisten können Fahrer ihr Mobilitätsbudget und seine Verwendung im Auge behalten.

„Wir bekommen immer mehr Nachfragen von großen Leasinggesellschaften, die als Reaktion auf die Nachfrage ihrer Kunden erste Schritte unternehmen wollen, um Anbieter von Mobilitätspaketen zu werden“, sagte Jan Bouckaert.

„Manche bieten Mobilitätsberatung an, indem sie Kunden helfen, die Gesamtkosten der Mobilität zu berechnen, und sie nehmen zusätzliche Mobilitätsmöglichkeiten wie Bahn oder Fahrrad in ihr Produktangebot auf. Andere untersuchen, wie sich das Carsharing in Firmen organisieren lässt, oder sie experimentieren mit flexibleren Fahrzeugleasingkonzepten, z. B. durch das Angebot kleinerer Firmenwagen plus Kreditkarten für die Miete eines größeren Autos im Urlaub.

Weil sie nach neuen Einnahmemöglichkeiten suchen, beginnen Leasinggesellschaften darüber nachzudenken, ihr herkömmliches Geschäftsmodell hinter sich zu lassen, in dem die Einnahmen aus der Finanzierung von Vermögenswerten und dem Angebot damit zusammenhängender Dienstleistungen stammen.

Das Angebot von Mobilitätsdienstleistungen stellt eine neue Einnahmequelle für sie dar, da nicht nur die Fahrer von Firmenwagen berücksichtigt werden können, sondern das gesamte Personal eines Unternehmens. Hierfür ist ein sorgfältiges Management erforderlich, das Softwaresysteme nutzt, die speziell für den Umgang mit diesen neuen multimodalen Mobilitätsherausforderungen entwickelt wurden“, sagte er.

„Bei der Mobilität in Unternehmen erleben wir einen zunehmenden Trend weg von herkömmlichen Modellen und hin zu einem neuen multimodalen Mobilitätsansatz. Wir sind bereit, unseren Kunden zu helfen, diesen Umstieg zu machen“, schloss er.

Ständige Produktinnovation hilft Ihnen, in einem sich entwickelnden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Örtliche Niederlassungen und Partnerschaften betreuen unsere Kunden in mehr als 20 Ländern.

30 Jahre Branchenerfahrung und Know-how.

Mehr als 50 erfolgreiche Implementierungen durch einen optimierten Projektansatz.

Kontakt

Thierschstrasse 11
80538 München
Deutschland
+49 89 413 248 310
contact.de@sofico.global