Veränderter Marktbedarf erfordert hybride Managementsysteme

Veränderte Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen ändern sich, da die Verlagerung vom Eigentum an Neufahrzeugen hin zu deren Nutzung sowohl auf dem B2B- als auch auf dem B2C-Markt weitergeht, verbunden mit neuen Mobility-as-a-Service (MAAS)-Anforderungen.

Auf den europäischen Märkten ist eine zunehmende Konvergenz des Flotten- und Retail-Marktes zu beobachten, dabei ist ein Wachstum bei Privat-Leasing und Mehrwertdiensten zu verzeichnen. Mit der Konvergenz des B2B-und des B2C-Markts entstehen neue B2B2E (Business-to-Business-to-Employee)-Produkte wie Mobilitätsbudgets.

Aufgrund des Wandels vom Eigentum an einem Fahrzeug hin zu dessen Nutzung durch Fahrer für kürzere Zeiträume müssen Erstausrüster, Flotten- und Leasingbetreiber in der Lage sein, Nutzungsintervalle zu verwalten, die sich von wenigen Minuten bis zu mehreren Jahren erstrecken. Das führt zur Entwicklung einer neuen Mobilität und vernetzten Autoservice-Angeboten wie Carsharing und Fahrgemeinschaften, sehr kurzer Mietdauer und digitalen Concierge-Diensten.

Eine Reihe von Faktoren trägt zu diesen Veränderungen auf dem Markt bei: Zuwächse in der „Sharing Economy“, steigendes Umweltbewusstsein, Einführung von E-Fahrzeugen, Fortschritte beim autonomen Fahren und eine jüngere Generation (ab den Millennials), die ein Fahrzeug lieber nur nutzt statt es selbst zu besitzen.

Komplexitätsmanagement

Infolgedessen muss die Software, die für die Steuerung dieser zunehmenden Komplexität erforderlich ist, eine hybride und mehrfach spezialisierte Funktion aufweisen, um Kunden mit der ganzen Bandbreite der von ihnen gewünschten Lösungen zu versorgen.

Ein modernes, hybrides Softwaresystem muss mit Front- und Backoffice-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgestattet sein, statt sich nur auf Backoffice-Automatisierung zu niedrigeren Betriebskosten zu konzentrieren.

Um auf diesem im radikalen Wandel begriffenen Automobilmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben, ist erhöhte Aufmerksamkeit ebenso erforderlich wie die Investition in intelligente Systeme zum Ausschöpfen der verfügbaren Möglichkeiten.

„Weltweit verschwimmen die Grenzen zwischen den Praktiken der traditionellen Autobranche, die durch unseren schnelllebigen digitalen Lebensstil und die neuen Technologien verändert werden. In einem immer komplexeren Marktumfeld verspüren Erstausrüster, Flotten- und Leasingbetreiber wachsenden Innovationsdruck und müssen ihre Position neu definieren“, sagte Gémar Hompes, geschäftsführender Direktor bei Sofico.

Hybride Systeme

„Ein modernes hybrides System kann die vertragsbasierte Fahrzeugnutzung mit der fahrerzentrierten Mobilität mit Wertschöpfung sowie Diensten für das vernetzte Auto verbinden und so den Anforderungen von Finanzdienstleistern und Erstausrüstern gerecht werden.

„Diese müssen auch in der Lage sein, das gesamte Spektrum der vertragsbasierten Fahrzeugnutzung abzudecken – von Finanzierung, Leasing, Vermietung und Carsharing über die Verarbeitung größerer Datenmengen, die Verwaltung von mehr Fahrzeugen, mehr Kunden und einer größeren Anzahl von häufig kleineren Transaktionen bis hin zu personenbezogenen und Telematikdaten“, fügt er hinzu.

Um den Bedarf des in einem raschen Wandel befindlichen Automobilmarkts zu decken, hat Sofico die Miles-Architektur um das innovative, neue Miles.next-Framework erweitert.

„Miles.next ist ein cloudbasiertes Framework der Systemarchitektur, das unser Miles-Kernsystem ergänzt und verbessert,” sagte Piet Maes, der Chief Technical Officer von Sofico.

„Die Microservice-Architektur von .next ermöglicht es den Kunden, Anwendungen schnell und einfach zu verbessern und einzusetzen. Mit verschiedenen, auf .next basierenden Anwendungen, die ihre Daten unabhängig voneinander speichern, wird .next die Kunden darin unterstützen, das gesamte Spektrum der vertragsbasierten Fahrzeugnutzung abzudecken – in Nutzungsintervallen von wenigen Minuten bis zu mehreren Jahren, für B2B- und B2C-Finanzierung, Leasing, Vermietung und Carsharing.“

 „Die cloudbasierte Architektur bietet flexible Skalierbarkeit, sodass sehr unterschiedliche Datenmengen verarbeitet werden können. Da es sich um eine offene, cloudbasierte Plattform handelt, ist es einfach, .next in jede beliebige Drittanbieter-App und/oder in Partnersystemdaten zu integrieren. Das ermöglicht die Erstellung einer täglich rund um die Uhr verfügbaren, lückenlos integrierten Wertschöpfungskette“, fügt er hinzu.

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